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Sehe auch Wikipedia.de Cricket ist eine urbritische Zeitvetrieb der in einem Localradiointerview mit den damilgen Mannschaftskapitän der Düsseldorfer Cricket Club (DCC) Keith Shillingford als eine Mischung aus einem Sport und Schach beschrieben wurde. Hier ist eine kurze hoffentlich leicht verständliche Erklärung ueber die wesentliche Spielregeln und Eigenschaften des Crickets: Das Ziel des Spiels ist: Jede Mannschaft will die meisten Punkte erzielen. Ein Werfer (bowler) versucht, den Ball auf ein gegnerisches Tor (Wicket) zu werfen, vor dem ein Schlagmann (batsman) mit seinen Schlagkeule (bat) steht. Die Schlagkeule besteht aus Weidenholz, hat eine flache Seite und wiegt mehr als ein Kilogramm. Das Tor bilden drei im Boden steckende Stäbe (stumps), die durch zwei aufgelegte Querhölzchen (bails) miteinander verbunden sind. Aufgabe des Werfers ist es, den Ball an dem Schlagmann vorbei zu werfen und das Tor so zu treffen, dass die Querhölzchen herunterfallen. Der Schlagmann versucht das zu verhindern; dazu muss er den Ball, der mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern auf ihn zukommt, mit seinem Schlagholz treffen. Gelingt ihm das, erhält er einen oder mehrere Punkte (runs), je nachdem wie weit der Ball fliegt. Landet der Ball ohne vorherige Bodenberühung ausserhalb des Spielfeldes, bekommt er sechs, rollt der Ball über die Spielfeldgrenze, vier Punkte. Der Schlagmann erhält Punkte, wenn es ihm gelingt, von einem Ende der Wurfbahn (pitch) zum anderen zu rennen, bevor der Ball von einem Feldspieler der Fangmannschaft (fielder) geholt und zurück an die Wurfbahn geworfen wird. An jenem Ende der Wurfbahn, die nur 20 m lang ist, steht ein Tor. Über das Spielfeld geteilt sind zehn Spieler der Feld- oder Fangmannschaft, die vor und hinter den Toren stehen. Der elfte Spieler ist der Werfer. Und wie diese Spieler nun im Feld plaziert sind, das erinnert tatsächlich an Schach. Der Mannschaftskapitän versucht, seine Spieler dorthin zu stellen, wo sie die grösste Chance haben, einen geschlagenen Ball zu fangen. Wird der Ball ohne vorherige Bodenberühung gefangen, ist der Schlagmann "aus" out. Wenn der Werfer die Querhölzchen herunterwirft, ist der Schlagmann auch "aus". Das gleiche passiert, wenn er die Keule schwingt und den Ball verfehlt und der Torwächter (wicket keeper) die Querhölzchen mit den Ball herunterwirft, bevor der Schlagmann wieder auf seinem Posten steht. Im Mittelpunkt des Spiels steht das Werfen. Es gibt schnelle, mittleschnelle und langsame Werfer, je nach der Geschwindigkeit, mit der sie den Ball werfen. Normalerweise geht der Werfer 15 bis 20 m hinter die Wurfline zurück, rennt dann bis zur Linie vor und schleudert den mit gestrecktem Arm mit einem Überkopfwurf. Auf den britischen Inseln und in den ehemaligen britischen Kolonien erlernen die Jungen diese Technik waehrend der Schulzeit, jedenfalls als Kinder oder Jugendliche. Jede Cricketmannschaft hat fünf oder sechs Werfer- im Idealfall, denn nicht alle Cricketspieler sind gute Werfer. Es kommt vor allem auf Genauigkeit an, da man ja das Tor treffen will. Ausserdem ist sehr viel Geschick dafür erforderlich, dem Ball eine Drehbewegung zu geben, durch den er nach dem Aufspringen für den Schlagmann unberechenbar wird. Ein Werfer hat sechs Wuerfe – das ist ein over -, denn ist ein anderer Werfer an der Reihe, der dann zum anderen Ende der Wurfbahn wirft. Ein Schlagmann bleibt im Spiel und sammelt Punkte, bis er "aus" ist. Ein guter Schlagmann kann 100 Punkte – ein "Hundert" (century) oder mehr erzielen. Sind zehn Schlagmänner "aus" ist eine Durchgang (innings) beendet. Dann wird gewechselt, die Schlagmannschaft zu Feldmannschaft und umgekehrt. Bei einem Spiel hat jede Mannschaft einen oder zwei innings. Das hört sich nicht nach besonders viel, aber ein Spiel kann mit Tee- und Lunchpausen den ganzen Tag oder Länger dauern. Und genau darin leigt der Reiz dieses Spiels – bei Cricket geht es nicht nur um Geschicklichkeit, sondern in hohem Masse auch um Geseligkeit. Weder die Spieler noch die Zuschauer haben ein Interesse daran, das Spiel schnell hinter sich zu bringen. Ganze Familien gehen am Samstag oder Sonntag zum Cricketspiel, zum zuzuschauen, die Mannschaften anzufeuern, und natürlich auch, um im Freiern in schöner Umgebung Tee zu trinken und Kuchen zu essen und…. ab und zu (bei heissem Wetter) ein schönes Düsseldorfer Altbier zu geniessen.
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